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Lavendel |
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Verwendung Für Lavendel gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Lavendel wird u.a. in der Kosmetikbranche, der Gastronomie, im Haushalt und für medizinische Zwecke genutzt. Aus Lavendelblüten gewonnenes ätherisches Öl wird für verschiedenste Zwecke verwandt. U.a. zählen hierzu Duftprodukte, z.B. in Körperpflegeprodukten wie Badesalz, Körper-/Massageöle, Bad- und Duschgel, Körperlotion, Handcreme, Talkumpuder und Shampoo. Bezugsquellen für Lavendelprodukte finden Sie unter Links Nähere Informationen zu ätherischen Ölen finden Sie hier. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Gastronomie Gewürz (Bestandteil der Gewürzmischung 'Herbes de Provence'), Honig, Tee, Eis, Senf, Gebäck, Limonade, Sirup, Zucker, Essig, Marmelade u.v.m. Haushalt - Duftsäckchen (zur
Vertreibung von Ameisen, Motten und Läusen als Pestizid)
Medizinische Verwendung Anfang des Jahrhunderts wurden die Eigenschaften von den Medizinern Dr. R.M Gattefossé und Dr. Jean Valnet eingehend untersucht. Hierbei wurde u.a. festgestellt, dass Lavendel Einfluss auf den mentalen Zustand ähnlich einem Sedativum hat, als lokales Anästhetikum eingesetzt werden kann und der Wundheilung dient. Lavendel soll beruhigende, krampflösende und antiseptische Eigenschaften haben. Es gibt u.a. Anwendungsmöglichkeiten bei: Stress, Schlafproblemen, Kopf- und Ohrenschmerzen, Bluthochdruck, Depressionen, hoher Cholesterinspiegel, Verbrennungen, Insektenstiche, Rheuma, Bauchschmerzen, Muskelschmerzen, Asthma, Bronchitis, Krämpfe, Verdauungsstörungen, Wunden, Hautkrankheiten, Augenentzündungen, Husten, Migräne, Nervosität. Entsprechende Produkte sollten von empfindlichen Personen jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt verwendet werden, da das Öl allergische Reaktionen auslösen kann. Aufgrund der beruhigende Wirkung wird der Lavendel in Teemischungen und Ölbädern. Als Einreibemittel hilft Lavendelspiritus bei Neuralgien. Unreine Haut kann mit einer Lavendeltinktur behandelt werden. 2o g Lavendelblüten werden mit 100ml 30%igen Alkohol angesetzt und acht Tage in einem verschlossenen Gefäß stehen gelassen. Die Tinktur wird anschließend mit einem Wattebausch aufgetragen.
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