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Lesaar - Familienforschung |
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Kriegszeiten/Militärarchiv Auch die folgenden Themen gehören zur Familienforschung. 2. Entnazifizierung von Lesaars Von meinem Großvater Heinrich Lesaar wusste ich, dass er in französischer Kriegsgefangenschaft war. Im Rahmen meiner Familienforschung wollte ich dann etwas mehr wissen. Ich wollte u.a. wissen, wo mein Großvater im Krieg war, in welchen Einheiten er war und welchen Dienstgrad er hatte. Bald fand ich heraus, dass diese Informationen, mit etwas Glück, im Militärarchiv in Koblenz zu finden sind. Nach dem Versand eines Schreibens und einiger Wochen Wartezeit bekam ich endlich die Antworten auf meine Fragen und eine Fotokopie des Wehrstammbuches meines Großvaters. Über das Deutsche Rote Kreuz/Suchdienst München erhielt ich auch noch einige Angaben über die Gefangenschaft. Auszüge aus dem Wehrstammbuch Details zur Gefangenschaft 2. Entnazifizierung von Lesaars Die Entnazifizierung war eine Zielsetzung und ein Maßnahmenbündel der Vier Mächte nach ihrem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland, die ab Juli 1945 umgesetzt wurden. Nach dem Potsdamer Abkommen sollten die deutsche und österreichische Gesellschaft, Kultur, Presse, Ökonomie, Jurisdiktion und Politik von allen Einflüssen des Nationalsozialismus befreit werden. Dies sollte im Zusammenhang einer umfassenden Demokratisierung und Entmilitarisierung geschehen. Quelle: www.wikipedia.de Im Rahmen der Untersuchungen versuchte man festzustellen, inwieweit die jeweiligen Personen den Nationalsozialismus unterstützt haben. Grundlage für die Untersuchung war ein Fragebogen, der ausgefüllt werden musste. Am Ende der Untersuchung wurden die Personen, je nach Sachlage in eine der Kategorien 1-5 eingeteilt. I. Hauptschuldiger Die Unterlagen befinden sich heute in den Staatsarchiven. Im Staatsarchiv Düsseldorf liegen diese Akten für folgende Lesaars vor:
Die aufgeführten Lesaars wurden alle entlastet. Das scheinbar so viele Lesaars befragt wurden, ist nicht ungewöhnlich. Insgesamt wurden in Deutschland mehrere Millionen Fragebögen ausgefüllt. Alleine in der amerikanischen Besatzungszone waren es knapp 13 Millionen. Quelle: www.wikipedia.de Im Staatsarchiv Düsseldorf liegt eine Gestapo-Akte eines Lesaars vor. In der Akte beantragt er die Herausgabe seines Passes, der ihm an der Grenze nach Holland abgenommen wurde. Er erklärte, dass er regelmäßig nach Holland wg. Pachtangelegenheiten reisen müsse. Die Gestapo gab den Pass daraufhin wieder frei. Ende 1945 wurden rund 11 Millionen Karteikarten der NSDAP-Mitgliederkartei sichergestellt. In diesen Karten finden sich u.a. Persönlichkeiten, wie Siegfried Lenz und Dieter Hildebrandt wieder. Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article990094/Brisantes_Altpapier.html In dieser Kartei sind Informationen zu folgenden Lesaars zu finden: Christian Lesaar Zu folgenden Punkten sind ggf. Daten in den Karteikarten dokumentiert worden: Mitgliedsnummer
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